Die Ursprünge des Internet liegen in der Zeit des Kalten Krieges. Bereits 1962 wurden erste Pläne für ein neuartiges Kommunikationssystem der USA im Pentagon entwickelt, welches einen atomaren Angriff durch die damalige UdSSR ohne größeren Funktionsverlust überstehen könnte. Ziel war es, ein dezentrales System zu erschaffen, bei dem der Ausfall von einzelnen Netzknoten nicht zum Zusammenbruch des kompletten Systems führt. Im Jahr 1969 realisierte erstmals eine Projektgruppe des amerikanischen Verteidigungsministeriums ein solches Konzept. Zuerst wurden vier Forschungseinrichtungen vernetzt. Dieses Netzwerk sollte den US-Militärs Kenntnisse darüber vermitteln, wie man ein effektives Computernetz realisieren könnte, welches auf einem dezentralen Konzept basiert. Ein weiterer Grundgedanke diese Netzes war, dass jeder Rechner, mit jedem anderen Rechner im Verbund kommunizieren sollte. Somit konnten auch die Kapazitäten der Großrechner besser ausgenutzt werden. 1972 wurde erstmalig der Öffentlichkeit dieses Netzwerk (ARPANET) vorgestellt. Man einigte sich auf ein gemeinsames Verfahren zur Kommunikation der einzelnen Rechner untereinander. Somit entstand das NCP (Network Control Protocol). 1982 löste das TCP/IP-Protokol das NCP ab. Parallel zum ARPANET entstand von 1979 bis 1983 das CSNET (Computer Science Research Network). Sinn dieses Netzes war, für die amerikanischen Universitäten ein nicht vom Verteidigungsministerium kontrolliertes, unabhängiges Netzwerk zu haben. 1986 wurde in den USA zwischen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen leistungsfähige Verbindungen geschaffen. So entstand der Backbone des heutigen Internets in den USA. Die Übertragungsgeschwindigkeiten dieses Backbone haben sich stetig gesteigert. Ein Backbone ist nichts weiter als ein Hauptstrang eines Netzes, der mehrere Teilnetze miteinander verbindet. Eine solche Verbindung hat eine Kapazität von z.B. 43 Mbit/s, das entspricht knapp 6MB Daten pro Sekunde. 1990 löste das Internet endgültig das veraltete ARPANET ab. Nur die wenigsten Rechner im Internet sind direkt miteinander verbunden, so dass eine Verbindung z.B. von Deutschland in die USA, über viele Zwischenstationen geleitet wird. Welche Computer oder Leitungstypen die Daten dabei passieren, kann weder vom Absender noch vom Empfänger ohne weiteres beeinflusst werden. Die Datenpakete finden selbstständig einen Weg durch das Netz. Einen demokratischen Lösungsansatz gegenüber dem Ausverkauf des Internet stellte die Regierung Clinton mit ihrem Information Superhighway vor: das NREN (National Research Network) von Al Gore Hierbei sollen alle Schulen der USA, einschließlich Grund- und Hauptschulen, einen Internetanschluss erhalten. Eine solche breite Bildungsoffensive fehlt bislang in der Bundesrepublik.
Das Internet dient zur Übermittlung von Informationen und als
Kommunikationsmittel. Dies geschieht in Form von WWW, E-Mail, Usenet, Telnet,
FTP, IRC. Eine typische Anwendung des Internets ist die Präsentation der
eigenen Firma mit einer Homepage. Weitere Anwendungen sind Telebanking,
Telefonie, Live-Videokonferenzen, Online-Radio, Online-TV, Online-Kameras.
2009 wird das Internet immer Revolutionärer, Menschen "twittern" betreiben also
so eine art Blog und teilen vielen mit was sie machen, unter anderen auch
Prominente. Auch Selbstgemachte Videos kann man hochladen, womit manche z.B.
Geld verdienen können.
Der Zugang zum Internet kann durch telefonische Einwahl mit einem Modem, einer ISDN Anlage, DSL Anschluss, Kabel Modem oder Standleitung zu einem lokalen Internet-Provider hergestellt werden. Sofern alles richtig eingestellt ist startet man den Browser, die meist genutzen ist der Internet Explorer oder Mozilla Firefox.
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Bearbeitung: Kevin H. |