Mit klaren Zeichen gegen die Gewalt

Seit einigen Jahren führen die Beamtinnen und Beamten des Kommissariats "Vorbeugung" regelmäßig ein Anti – Gewalt – Training in der Jahrgangsstufe 6 durch. Die Beamtinnen und Beamten besuchen die jeweilige Klasse an einem Vormittag, um mit den Schülerinnen und Schülern Verhaltensweisen zu besprechen und einzuüben, wie man der Gewalt, der man ausgesetzt sein kann, begegnen sollte, damit man nicht zum Opfer wird. Hier werden alle Formen der Gewalt thematisiert. Es gilt Situationen zu beleuchten, die in der Schule, auf dem Weg zur Schule, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Spielplatz oder auf dem Sportplatz passieren können.

Das erste Ziel ist es, richtige Verhaltensweisen einzuüben, damit man nicht automatisch zum Opfer wird. Das hat viel mit Mut und Zivilcourage zu tun. Wichtig ist dabei, dass man deutliche Zeichen setzt, um einen Angreifer abzuhalten. Geübt wird in Rollenspielen, wie man klare Ich – Botschaften sendet, deutlich Distanz anzeigt, Öffentlichkeit herstellt und  Hilfe holt. In einer Vielzahl von Übungen können angemessene Handlungsweisen  erprobt und durchgeführt werden.

Unter anderem geht es aber auch darum, Hemmschwellen abzubauen, damit sich Schülerinnen und Schüler im Falle einer Bedrohung vertrauensvoll an Eltern, Lehrern und die Polizei wenden.