Eichendorff-Realschule Zurück zum "Ort des Grauens"
Auch viele Ehemalige beim Fest zum hundertjährigen Bestehen
Ehrenfeld - Eigentlich wollte ich die Schule ja immer in die Luft sprengen und habe gehofft, dass sie eines Tages abbrennt, das ist aber beides nie passiert, sagt der ehemalige Schüler Michael Meyer schmunzelnd. Jetzt, viele Jahre nach dem Abschluss sei es dann ganz schön, an den " Ort des Grauens" zurückzukehren. Anlass hierfür war das große Schulfest zum 100. Geburtstag der Eichendorff - Realschule in Ehrenfeld. Mehr als 2500 Schüler, Ehemalige und Eltern waren gekommen. Bei Rock-Musik, Kölsch und Popcorn wurden auf dem Pausenhof Geschicklichkeitsspiele geübt.
|
Besonders originell: Das Wettmelken. Mit Wasser gefüllte Plastikhandschuhe waren als Euter unter dem Bauch einer Holzkuh befestigt. Ziel war es, als erster ein kleines Schnapsglas bis zum Rand mit Flüssigkeit zu füllen. |
In den Unterrichtsräumen hatten die Klassen kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt und verschiedene Projekte vorbereitet: Da könnten Lesezeiten mit altdeutscher Beschriftung gebastelt werden, in der schon Namenspatron Eichendorff seinen "Taugenichts" geschrieben haben könnte. Weg vom Schöngeistigen wurde es ein Zimmer weiter richtig gruselig. Die Klasse 6 hatte hier ein Geisterkabinett aufgebaut: Dicke Spinnen fielen von der Decke, Gespensterhände zogen an der Kleidung und ein glühendes Skelett reckte seine Knochen aus dem Sarg. Sportlich: Eine Gruppe Ehemaliger, die vor 24 Jahren Stadtmeister waren, wollten es noch einmal wissen und traten zu einem spannendem Handballspiel gegen die heutigen Schüler an. Nach der Schulfete und einem feierlichen Festakt einen Tag vorher rüstet sich die Realschule für das nächste Jahrtausend. Direktor Wolfgang Biederstädt: Unsere Schule ist selbstverständlich online. In den nächsten Tagen stellen wir aktuelle Infos* über unser Jubiläum ins Netz.
*Das ist inzwischen geschehen: Jubiläumsnachlese