Das Berufspraktikum in der Jahrgangsstufe 9

Das Schülerbetriebspraktikum knüpft direkt an die Osterferien an. Es gibt den Schülern die Möglichkeit, in einen Beruf ihrer Wahl einen Blick zu werfen. Drei Wochen lang wird gearbeitet anstatt gelernt. Oft kommt es sogar vor, dass es den Schülern zu gut gefällt und sie gar nicht mehr die Schule besuchen wollen. Manche sind auch heilfroh, wenn es endlich zu Ende ist und sie zurück in die Schule können. Doch selbst wenn jemand kein Interesse an dem Beruf hat, war dieses Praktikum nicht völlig nutzlos, denn man könnte danach um die Erkenntnis reicher sein, dass dieser Beruf im späteren Leben überhaupt nicht in frage kommt. Im günstigsten Fall sind die Praktikumsbetriebe so mit der Leistung der Schüler zufrieden, dass sie ihnen eine Ausbildungsstelle anbieten. Dies kommt selten vor, ist aber nicht undenkbar.

Auch mein Praktikum war sehr zufriedenstellend. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und standen mir mit Rat und Tat zur Seite. Ich war im Versicherungsbetrieb AXA Investment Managers in Köln tätig, wo ich in das Berufsfeld eines Fachinformatikers reinschnuppern konnte.  In den drei Wochen lernte ich viel neues über diesen Beruf, negatives wie auch positives. Aber was wirklich gut oder schlecht ist, entscheidet jeder für sich selbst. Eine positive Erkenntnis war es auf jeden Fall und an meiner Meinung über IT-Berufe hat sich nichts geändert.

Irgendwann stellt sich jedem die Frage: Was soll ich werden???

Koch Postbote Sekretärin Pilot oder doch etwas ganz anderes???

Übrigens:

Schüler haben Erfahrungen im Assessment- Center gesammelt

 Bearbeitung: Sanem Gedik